Neues aus dem EBET

Dresdener Erklärung des EBET: „Jetzt handeln: Bezahlbaren Wohnraum und verlässliche Strukturen für die Wohnungsnotfallhilfe schaffen“

Dresdener Erklärung des EBET: „Jetzt handeln: Bezahlbaren Wohnraum und verlässliche Strukturen für die Wohnungsnotfallhilfe schaffen“

Vom Dresden, 02.11.2026 – Soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen verschärfen sich zunehmend: Steigende Mieten und Heizkosten, der Rückgang an bezahlbarem Wohnraum, Kürzungen sozialer Leistungen, aber auch die Folgen der Klimakrise treffen breite Teile der Bevölkerung und wohnungslose Menschen ganz besonders. Zugleich geraten auch die Angebote der Wohnungsnotfallhilfe selbst immer stärker unter Druck. 

Der Evangelische Bundesfachverband Existenzsicherung und Teilhabe e.V. (EBET) fordert daher anlässlich seines Bundeskongresses, mehr bezahlbaren Wohnraum speziell für wohnungslose Menschen zu schaffen. Zudem sind von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen nachhaltig vor dem Verlust ihrer Wohnung zu schützen. Einrichtungen der Wohnungsnotfallhilfe müssen verlässlich finanziert werden. Nur so können sie dem hohen Beratungsbedarf angemessen begegnen und ihre Aufgaben gut erfüllen. 

Dr. Jens Rannenberg, Vorsitzender EBET: „Die Wohnungsnotfallhilfe steht an einem Kipppunkt. Während der Bedarf an Beratung und Unterstützung rapide steigt, stoßen Einrichtungen und unsere Kolleginnen und Kollegen vielerorts an Grenzen. Wenn Wohnraum nicht mehr bezahlbar ist, der Sozialstaat abgebaut wird und Hilfen nur befristet finanziert werden, verschärft sich die Ausgrenzung vieler Menschen. Es braucht mehr bedarfsorientierte Hilfen und einen deutlich besseren Zugang zu Wohnraum für wohnungslose Menschen. Hier können auch private Vermietende mehr tun, denn nahezu zwei Drittel des Mietwohnungsmarktes liegt in privater Hand.“

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02.11.2026

Jetzt handeln: Bezahlbaren Wohnraum und verlässliche Strukturen für die Wohnungsnotfallhilfe schaffen – Dresdener Erklärung des EBET e.V.